Ausbildungswochenende August 2019 – Transport auf dem Wasser

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Am Wochenende des 16. bis 18 August 2019 führte unser Weg nach Thüringen. Wir genossen die Gastfreundschaft von Familie Pröschold im „Waldhotel Mellestollen“ und durften die Grillhütte sowie den Besucherbereich des gleichnamigen Bergwerks für die Ausbildung nutzen. Herzlichen Dank dafür.

Zunächst wurden diverse Ideen gesammelt und erörtert, wie denn ein Objekt aussehen sollte, dass sowohl Untertage tauglich ist (wendig, Auftrieb, robust) als auch schnell mit einfachen, idealerweise bereits vorhandenen Mitteln, gebaut werden kann.

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Es war schön zu erleben, wie in dieser kreativen Phase sich eine Eigendynamik entwickelte, in der die zahlreichen Inspirationen überraschend schnell zu einem theoretisch guten Ergebnis führten.

Dies galt es in situ zu testen. Nach so viel Trockenübung war der Ortswechsel ins kühle Nass sehr willkommen. Nachdem der Patient eingebunden war erschallte der freudige Ausruf der Retter durch die Hallen des Pfeilerkammerbaus: „Es schwimmt“. Auch der anschließende Belastungstest, mit höher gewichtigen Person, erwies sich als erfolgreich.

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Am Abend in gemütlicher Runde wurden dann noch manche Anekdoten und Befahrerabenteuer erzählt. Beim Frühstück eine weitere gute Nachricht: Wir dürfen in 2020 wieder zum und in den Mellestollen kommen.

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Ebenfalls ein ganz großes Dankeschön an das Team von „AWN Wassersport Dormagen“: auf der Suche nach Möglichkeiten Auftrieb zu generieren kam von ihnen der Vorschlag, es doch mit den gelben Auftriebskörpern zu versuchen. Dadurch, dass diese in die Skedco eingebaut werden, sind diese ausreichend robust.

Somit haben wir ein rundum schönes und erfolgreiches Wochenende gemeinsam gestaltet und genossen.

Ein fröhliches Glück Auf

Ottmar

Ausbildung Juni 2019

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15.06.2019  Besucherbergwerk Gössner Annaberg
Übungsinhalt: Üben und vertiefen unserer Suchtaktik, Horizontaler und vertikaler Verletztentransport auch unter beengten Bedingungen, Erste Hilfe / Alpine Notfallmedizin, Kommunikation / Einsatztaktik
Wir erwarten einge neue Kameraden aus dem Erzgebirge und wir möchte ihnen unsere Vorgehensweise näherbringen.

Samstag Abend ist dann Bergbier & Grillen angedacht und am Sonntag nach dem Aufräumen wieder Abreise.

Wir möchten uns nocheinmal bei der Stadt Annaberg für die Ausbildungsmöglichkeit bedanken.

Bildergalerie

Ausbildung Januar 2020

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Die erste Ausbildung im neuen Jahr führte und in den Röhrigschacht Wettelrode. Dort wurde die Alarmierung und die Zusammenarbeit mit der örtlichen Feuerwehr geübt. Ein weiters Thema war der Transport in Wasserstrecken. Vielen Dank an der Röhrigschacht Wettelrode und die Örtlichen Feuerwehren.

Voller Trauer

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Mit großer Bestürzung und Trauer haben wir die Nachricht erhalten müssen, dass unser lieber Freund und Kamerad Jürgen Graf in der Nacht zum 21.10.2019 völlig unerwartet von uns gegangen ist. Jürgen verstarb nach kurzer Krankheit im Krankenhaus seiner Heimatstadt Eisleben.

Ein Mensch, ein Freund, ein Kamerad wie man sich ihn nicht besser wünschen konnte. Jürgen war in den letzten Jahren eine der tragenden Stützen der Bergwacht Harz Untertagerettung und der Grubenarchäologischen Gesellschaft e.V.. Er brachte sich mit Engagement und seiner Tatkraft bei vielen unserer Projekte ein. Ohne ihn wäre zum Beispiel der Internationale Bergbau & Montanhistorik-Workshop in Sangerhausen 2016 undenkbar gewesen. Er arbeitete intensiv im Bereich der Bergbauforschung des Mansfelder Landes, organisierte im Rahmen der Bergwacht Untertagerettung Ausbildungswochenenden und trug maßgeblich auch dazu bei, sich über die Bergwachtgrenzen hinaus mit anderen Rettungsorganisationen zu vernetzen. Er hatte stehts für seine Freunde und Kameraden ein offenes Ohr, sowie eine kräftig-zupackende Hand.
In diesen schweren Stunden sind unsere Gedanken bei den Angehörigen.

Wir denken voller Wärme und Dankbarkeit an Jürgen zurück und rufen ein letztes, stilles
Glück auf Jürgen!

Du wirst uns sehr fehlen.

 

Jürgen Graf

Ausbildung März 2019

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Unsere Märzausbildung fand am 16.03. in Bad Grund statt.
Die Kameraden erwarben bzw. vertieften ihr Wissen über die Riß- und Ortskunde des Ernst-August-Stollen, dem tiefsten Wasserlösungsstollen des Oberharzer Bergbaus.
Als Einführung gab Gerd Hinze einen Überblick über die historische und bergbautechnische Situation um den Stollen. Anschließend befuhren wir vom Mundloch in Gittelde aus den Wasserlöser. Ziel war hier, neben der Ortskunde, die Erarbeitung möglicher Rettungsabläufe.
Einen herzlichen Dank an Gerd Hinze und den Heimat- und Geschichtsverein von 1984 Gittelde e.V.

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