Ausbildungswochenende März 2017 - Sachkundigenausbildung

Das Ausbildungswochende im März 2017 fand vom 17.-19.03.2017 im Naturfreundehaus Blankenburg statt.
Parallel zu unserer Bergwacht Aussbildung fand am Samstagabend die Jahreshauptversammlung der Grubenarchäologischen Gesellschaft e.V. (GAG) statt.

Das Wochendene stand schwerpunktmäßig unter dem Thema "Sicherheit", wir konnten 10 Mitglieder aus unseren Reihen als Sachkundiege für PSA Prüfung nach "DGUV Grundsatz 312-906" ausbilden. Der Lehrgang umfasst 16 Unterrichtseinheiten und Beleuchtet das Thema PSA Sicherheit von allen Seiten, angefangen von den Rechtsgrundlagen über die Normung bis hin zu Fallbeispielen und praktischen Übungen an defekten Geräten.

Durch den Aufbau unserer Gruppe, mit Mitglieder aus aus ganz Deutschland war die Sicherstellung einer jährlichen, sachgemäßen Überprüfung des Klettermaterials immer eine Herausforderung. Mit den neu ausgebildeten Sachkundigen sind wir nun in der Lage, dass unser gesamtes Material Gruppen- und Privatmaterial jederzeit geprüft und Einsatzbereit ist.

Die Kosten für so eine Ausbildung sind üblicherweise für uns nicht finanzierbar. Wir danken daher unseren Gruppenmitglied Hugo, der uns den Kurs mit seiner Firma SafeTripp komplett gesponsert hat.

Ausbildungswochenende Februar 2017 – Ausbau im Altbergbau stellen

Das 2. Ausbildungswochenende 2017 stand unter dem Thema Ausbau in Altbergbaustrecken.

Freitagabend fand eine allgemeine Einweisung und Besprechung zum Arbeitsablauf sowie die Einteilung der Arbeitsgruppen statt.

Samstag früh gegen 8:00 Uhr machten sich die leider nur 8 Teilnehmer dieser Ausbildung auf den Weg von der Jugendherberge Gorenzen zum Röhrigschacht in Wettelrode.

Auf dem Schacht angekommen erfolgte nach dem Ausladen der persönlichen Ausrüstung und des doch umfangreichen Werkzeuges um 9:00 Uhr die Seilfahrt zum Füllort Segen Gottes Stollen in 163 m. Der eigentliche Arbeitsort war eine Altbergbaustrecke aus dem Jahr 1880. Diese Strecke ist Teil regelmäßiger Sonderführungen „Altbergbau“ vom Erlebniszentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode.

Unsere Aufgabe bestand darin, einzelne der vorhandenen alten Türstöcke zu erneuern. Dazu richtete eine Gruppe am Abzweig der Strecke vom Flachen einen zeitweiligen Holzplatz ein, wo die notwendigen Kappen und Stempel entsprechend grob zugearbeitet werden konnten. Danach galt es diese in der ehemaligen Förderstrecke mit einer durchschnittlichen Firsthöhe von nur 1,60 m, streckenweise aber auch noch wesentlich niedriger, rund 500 m mühsam bis vor Ort zu transportieren.

Wie das immer so ist, ist der Problembereich fast am Ende dieser teilweise auch recht engen Strecke. Eine zweite Gruppe bereitete parallel dazu in dem dortigen sogenannten Rückenbereich, in welchem ja schon Ausbau steht und dieser altersbedingt nach und nach zu erneuern ist, den Aufbau vor. Dazu war u. a. auch die Sohle der Strecke entsprechend herzurichten, um die neuen Türstöcke fachgerecht aufstellen zu können. Zur Kommunikation verlegte eine weitere Gruppe Feldkabel zwischen Holzplatz und Arbeitsort.

Die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen und werden wohl nochmals Thema einer Ausbildung werden.

Wieder mal um einige Erfahrungen reicher machten wir uns auf den Rückweg, aber nicht ohne vorher noch einen originalen Mansfelder Streb am Ende dieser Altbergbaustrecke zu befahren. Gegen 15:30 Uhr sind wir wieder aus dem Röhrigschacht ausgefahren.

Ein großer Dank gilt den Mitarbeitern vom Elebniszentrum Bergbau für die hilfreiche Vorbereitung unserer Arbeiten.

Ausgeklungen ist der Abend noch mit einer Lektion in Kommunikation. Einsatz, Handhabung und Bedienung der bei der Bergwacht/Untertagerettung eingesetzten Funkgeräte.

Ausbildungswochenende Januar 2017

Ausbildungswochenende Januar 2017 Training zu Medizinthemen in Stecklenberg

Traditionell ist der erste Ausbildungstermin im neuen Jahr den Medizinthemen gewidmet.

Zehn Kameraden der Bergwacht Harz Untertagerettung trafen sich dazu im Naturfreundehaus Stecklenberg. Unterstützt wurden sie von einer Notfalldarstellerin des Jugendrotkreuz Gronau (Leine), die den Ausbildungs- und Übungsthemen mit gekonnt geschminkten Verletzungen den letzten Schliff gab.

Nach der Jahressicherheitsbelehrung am Freitag abend und einem Überblick über die gängigen Erste-Hilfe-Themen konnte an das Thema "Arbeitssicherheit im Einsatz" angeschlossen werden. Die bei mangelhafter Schutzausrüstung und Umsicht zu erwartenden Verletzungsmuster wurden besprochen und ihre Versorgung geübt.

In einem Rettungswagen konnten die Kameraden zudem in verschiedene Rollen als Sanitäter und Patient schlüpfen. Eine Einweisung in das Vorbereiten von Infusionen und Injektionen rundete das Programm ab.

Die hervorragende Küche und die Freundlichkeit des Personals im Naturfreundehaus taten ein Übriges, um das Ausbildungswochenende zu einer rundum gelungenen Veranstaltung werden zu lassen.